Der Frühling kündigt sich mittlerweile vorsichtig an. Das nehmen wir zum Anlass euch von unseren vergangenen Wintermonaten in unserem Projekt zu berichten. In diesem Post möchten wir euch daher nun von unseren Highlights in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar berichten. 

Am 05.12.25 besuchten wir die Weihnachtsfeier im Kindercafé Mücke und stellten den Kindern ein kreatives Mitmachangebot vor, bei dem sie mithilfe von KI eigene Weihnachtskarten gestalten konnten. In einer gemütlichen vorweihnachtlichen Atmosphäre entwickelten die Kinder Motive und erhielten so einen spielerischen Zugang zu KI und dem dazugehörigen Prompting.

In den letzten Sommerferien begleiteten wir die Jugendfreizeit des Kinder- und Teenietreffs Preißelpöhl und setzten im Rahmen eines kleinen Filmprojekts eine gemeinsame Auseinandersetzung mit Social-Media-Konsum und sozialer Interaktion um. Das dabei entstandene Filmmaterial haben wir dann am 08.12.25 mit den Teilnehmenden gemeinsam gesichtet und zu einem eigenen Film zusammengeschnitten. Natürlich haben wir uns dabei nicht nehmen lassen über Filmsprache zu sprechen und die Bedeutung von Filminszenierungen hervorzuheben, sodass die Teilnehmenden viel Expertise für kommende Projekte mitnehmen konnten.

Am 10.12.25 führten wir im Kinderclub No Name in Plauen ein medienpädagogisches Angebot zum Thema Handys und digitale Medien durch bei dem Kinder und Jugendliche ihren eigenen Medienalltag reflektierten und sich insbesondere mit der Frage auseinandersetzten, welche Bilder man von sich ins Internet hochlädt und welche Folgen dies für sie persönlich haben kann. 

Beim letzten Termin 2025 vor Weihnachten, verwandelten wir den Markuskeller in ein kleines Greenscreen-Studio: Jugendliche konnten sich live vor neue Hintergründe projizieren lassen und spielerisch erfahren, wie leicht es ist sich selbst in Filme einzubinden. Die Aktion bot Raum für eigene Ideen, Gespräche über Selbstdarstellung und bildete einen kreativen Abschluss der medienpädagogischen Arbeit vor der Weihnachtspause. Wir hoffen, dass die Teilnehmenden inspiriert gegangen sind und auch selbst Greenscreens bei nächster Gelegenheit in eigene Projekte einbauen werden.

Zum Jahresbeginn haben wir direkt mit Fortbildungen für die Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen begonnen. Dabei wurden wir von unterschiedlichen Expert:innen unterstützt, die als Referent:innen die Fortbildungen führten. Im JAM in Reichenbach konnten die Kolleg:innen frisches Wissen zum Thema AI-Act der EU erhalten sowie viele Fragen zum Thema stellen und beantworten lassen.

Am 14. Januar waren wir in der offenen Kinder- und Jugendeinrichtung No Name in Plauen zu Gast. Da die Einrichtung eine Konsole in ihr Angebot einführen wollte, nahmen wir dies als Anlass, um mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort über Computerspiele, die damit verbundene Bedeutung für unsere Gesellschaft und über problematische Computerspielverhalten zu sprechen. Gemeinsam schlossen die Kids einen Vertrag mit eigenen konstruktiven Verhaltensregeln zum Gaming ab.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir gemeinsam mit unserer Gast-Expertin zur Oase nach Plauen. Dort veranstalteten wir eine Fortbildung zum Thema Rechtsextremismus in den sozialen Medien. Uns war es wichtig, den Fachkräften die Möglichkeit zu geben, sich über die Ursachen von Rechtsextremismus zu informieren, um somit eher auf mögliche Probleme reagieren zu können.

Am 29.01.26 setzten wir in der Oase in Plauen das Serious Game „Augen auf!“ ein. Es ist ein medienpädagogisches Bildungsangebot zur Aufklärung über Strategien rechtsextremistischer Gruppierungen in sozialen Medien. In der angeleiteten Spiel- und Nachbereitungsphase lernten die Teilnehmenden ihren Medienkonsum kritisch zu reflektieren, Fake News zu erkennen, extremistische Sprache und Strategien zu durchschauen sowie Inhalte im Netz nicht unreflektiert zu teilen und bei Unsicherheiten eigenständig zu recherchieren.

Im Ferbruar organisierten wir gemeinsam mit den Kolleg:innen in Falkenstein über drei Tage hinweg ein Angebot, in dem es darum ging demokratische Prozesse durch den Blick von Spielen greifbar und erfahrbar zu machen. Die Teilnehmenden Kinder und Jugendliche lernten, was grundsätzliche Pfeiler von Demokratien sind und versuchten diese in eigene Gesellschaftsspiele abzubilden. Dabei entstanden drei sehr unterschiedliche Spiele, die alle andere Mechaniken nutzten.

Durch das kürzlich veränderte Wehrpflichtgesetz waren viele Jugendliche verunsichert. Viele Fragen kamen auf und parallel verbreiteten sich viele Falschinformationen durch Social Media. Wir nutzten dies als Veranstaltungsanlass, um gemeinsam mit den Teilnehmenden im Markuskeller die Fakten zu prüfen

Am letzten Mittwoch des Februars, am 25.02, haben wir uns dann noch mit den Kindern  im No Name Geschlechterdarstellungen angesehen mit denen sie bei Games und anderen Medien konfrontiert werden. Dabei halfen wir Geschlechterstereotype stärker zu hinterfragen.

Wir freuen uns schon sehr auf die kommenden Monate! An spannenden Veranstaltungen wird es auf jeden Fall nicht mangeln!